Das "Gasthaus zur Post" ist im Zusammenspiel mit dem Gebäude-Ensemble,

"Gemeindehaus (1928) - Ev. Kirche (1843) - Tanzsaal (ca. 1900) - Alte Schule - Alte Molkerei"

für den Mengerschieder Ortskern überaus prägend und hat eine interessante Historie:

  • 1780: (wahrscheinlich) Bau des älteren Gebäudeteils
  • 1840: Erwähnung einer Gastwirtschaft im "Haus Heinrich Peter Walter I."
  • 1881: Posthilfsstelle der "Königlich Preußische Post", Postagent Karl Walber mehr als 50 Jahre,
       danach Übernahme durch A. Schellack, Tochter von Karl Walber
  • 1895: Erweiterung mit Gästezimmer, Stallungen und Tanzsaal
  • 1951: Fritz Stumm
  • 1956: Umzug der Poststelle in das "Haus Fritz Ternis"
  • 1981: Abriss des Tanzsaals
  • bis vor 2 Jahren: Gaststätte mit Wohnbereich


Es gilt nun, gemeinsam mit Restaurationsfachleuten festzustellen, ob das augenscheinlich stark beschädigte Gebäude sanierungsfähig ist. Sofern dies der Fall ist, ist zu prüfen, ob die notwendigen Investitionen hinsichtlich der Wünsche der Dorfgemeinschaft und der Dorfentwicklung Sinn machen und wie das Gebäude zukünftig genutzt werden könnte.

Sofern eine Sanierung des "Gasthaus zur Post" nicht möglich oder nicht sinnvoll ist, würde nach einem Abriss eine Freifläche entstehen. Daher sind neben den Sanierungsüberlegungen auch Planungen und Konzepte zu erstellen, wie eine ggf. neu entstehende Freifläche genutzt werden könnte.

Alle Bürger/innen haben im Rahmen der am Donnerstag, 01.09.16, 19.00 Uhr startenden "Dorferneuerung Mengerschied" in den nächsten Monaten die Möglichkeit, ihre Ideen und Ansichten zur Zukunft des Gebäudes "Gasthaus zur Post" bzw. einer neuen Freifläche im Ortskern, in den Entscheidungsprozess einzubringen.